Reinhard Kaiser
Geprüfter Naturführer. Führt durch das Schutzgebiet, leitet die Arbeitseinsätze und vertritt den Verein nach außen.

Hervorgegangen aus einer Initiativgruppe, die schon 1983 die naturnahe Renaturierung der abgeernteten Frästorfflächen forderte — und 1984 den einstimmigen Gemeindebeschluss erreichte.
Hervorgegangen aus einer Initiativgruppe, die sich schon 1983 für die naturnahe Renaturierung der abgeernteten Frästorfflächen einsetzte – und 1984 den einstimmigen Gemeindebeschluss erreichte, die Abbauflächen wieder in eine moorähnliche Landschaft zurückzuentwickeln.
Ehrenamtliche Arbeitseinsätze auf rund 105 Hektar Moor- und Waldfläche der Gemeinde Bürmoos – auf Basis des mit der Naturschutzbehörde erstellten Moor-Management-Plans und Wald-Fachplans.
Laufende Information über die ökologische Bedeutung des EU-Vogelschutz- und Naturschutzgebietes sowie Moorführungen für die breite Öffentlichkeit.
Herausgabe der periodischen Vereinszeitung, die alle Mitglieder über Projekte, Einsätze und Termine auf dem Laufenden hält.
Filme, Bücher, Vorträge, Publikationen und Exkursionen – zur Aufrechterhaltung der Tradition von Bürmoos als Glasbläser-, Torfstecher- und Ziegelbrennerort.
„Der Verein ging aus einer Initiativgruppe hervor, die schon 1983 erreichen wollte, dass aus dem abgetorften Feld wieder eine moos- und moorähnliche Landschaft wird.“
Reinhard Kaiser · Obmann
Gewählt von der Jahreshauptversammlung, tätig wie alle anderen auch: ehrenamtlich, neben Beruf und Familie.
Geprüfter Naturführer. Führt durch das Schutzgebiet, leitet die Arbeitseinsätze und vertritt den Verein nach außen.
Der Verein ist jünger als sein Anliegen. Bevor er 1992 offiziell entstand, hatte eine Initiativgruppe bereits neun Jahre lang Überzeugungsarbeit geleistet — mit Erfolg.
Eine Gruppe Bürmooser fordert, die abgeernteten Frästorfflächen im Bürmooser Torffeld möglichst naturnah zu renaturieren — zu einer Zeit, in der der Abbau noch läuft.
Am 17. Dezember beschließt die Gemeindevertretung einstimmig, die gemeindeeigenen Abbauflächen nach Ende des Torfabbaus wieder in eine „moos- und moorähnliche Landschaft“ zurückzuentwickeln.
Die Initiativgruppe erreicht, dass die Gemeinde rund 23 Hektar Wald- und Moorfläche im ehemaligen „Wahamoos“ zwischen Bürmooser See und Zehmemoos von der Wohnbaugenossenschaft „Salzburg“ ankauft. Die Flächen werden von Bauland in Grünland umgewidmet.
Am 3. Dezember wird der Torferneuerungsverein Bürmoos unter dem Patronat der Gemeinde gegründet — im Stieglgasthaus Pichorner, dem ehemaligen Gasthaus Pföß.
Rund 70 Mitglieder sind regelmäßig im Einsatz, zusammen etwa 3.000 Stunden im Jahr. Grundlage ist der mit der Naturschutzbehörde erstellte Moor-Management-Plan und der Wald-Fachplan.
Gräben aufstauen, Tümpel entschlammen, neue Flachgewässer anlegen. Im Herbst 2025 wurden zwölf Amphibiengewässer wieder freigelegt und drei neue Lacken geschaffen.
Streuwiesen spät mähen und das Mähgut abtransportieren. Schilfränder mit dem Balkenmäher freischneiden, aufkommende Gehölze zurücknehmen.
Mehrere Einsätze pro Sommer gegen das Drüsige Springkraut. Wo seit Jahren gearbeitet wird, geht der Bewuchs deutlich zurück.
Freischneiden der Pfade, Ausbessern und Streichen der Schautafeln, Gebüsch aus dem Bockerlgleis entfernen, umgestürzte Bäume beseitigen.
Fledermauskästen aufhängen, vom Biber angenagte Weiden mit Schutzzaun sichern, Schilfhaufen für die Ringelnattern aufschlichten.
Ortssäuberung mit der Gemeinde, Reparatur der Moorraupe, Plakate für die Jahreshauptversammlung. Auch das gehört dazu.
Vieles davon lässt sich nur in einem schmalen Zeitfenster machen — bei Frost, bei Trockenheit oder nach der Brutzeit. Deshalb ist der Kalender im Moor enger, als man denkt.
Führungen, Arbeitseinsätze und der Tag der Natur. Kurzfristige Termine kündigen wir unter „Aktuelles“ und im Torfkurier an.
Rund 70 aktive Mitglieder, etwa 3.000 Stunden im Jahr: Grabenaufstau, Gehölzpflege, Mahd der Streuwiesen, Instandhaltung der Wege und Schautafeln.
Tätigkeitsbericht, Kassabericht, Neuwahlen und Ausblick – traditionell im Spätherbst, mit Musik und Jause.
Für zwölf Euro im Jahr werden Sie Teil einer Arbeit, die in Jahrzehnten gerechnet wird – und die schon heute sichtbar ist.